Kamerad Enßle ist Einzelmitglied im Bayerischen Soldatenbund, bei den Reservisten der Bundeswehr in Nürnberg, und auch im Luftwaffenring Ortsverband Nürnberg.

Zu seinem 90. Geburtstag erhielt er die Urkunde zur Ehrenmitgliedschaft.

Vita Eugen Enßle zum 90. Geburtstag

Geboren am 11. April 1927 in Ansbach.

Der Vater war Berufssoldat beim 17. Reiter-Regiment.

Schon als 16-jähriger freiwillig zur Wehrmacht gemeldet. Beworben bei der Unteroffizierschule der Luftwaffe und für 12 Jahre verpflichtet. Die Aufnahmeprüfung wurde in Frankfurt-Höchst mit sehr guten Ergebnis abgelegt.

Die Einberufung zur Luftwaffe erfolgte am 14. Oktober 1944 nach Crailsheim zu einer Fliegerersatzabteilung. Zwei Wochen später zum Fallschirm-Panzerkorps „Hermann-Göring“ nach Neumark in Westpreußen zur Grundausbildung zum Meldegänger. Kurz vor Weihnachten ins Reich versetzt und im Heer in die Ausbildungskompanie des Grenadier-Ersatzbataillons 192 in Bautzen. Als Gruppenführer eines „Panzerjagdkommandos“ (pro Mann ein Fahrrad mit zwei Panzerfäusten) vorgesehen. Kurz vor Kriegsende wurde mit der „Kampfgruppe“, unterstützt von einigen Panzern, vermutlich der letzte Angriff gegen den Russen durchgeführt. Nach dem 8. Mai 1945 Absetzung in Richtung Erzgebirge und am 12. Mai Gefangennahme durch die Amerikaner in Karlsbad.

Nach einem kurzen Aufenthalt in Eger bereits am 27. Mai 1945 entlassen und Heimkehr über Bayreuth nach Nürnberg.

Albert Wirtz †

Der Deutsche Luftwaffenring und der Förderverin Fliegerhorst Venlo müssen sich von ihrem Mitglied Albert Wirtz verabschieden.

Am 5.2.2018 ist er im Alter von 91 Jahren verstorben.

Als Soldat diente er 1943 bis 1945 in der deutschen Luftwaffe.

Von seinen Erlebnissen auf dem Fliegerhorst Venlo und verschiedenen anderen Einsätzen hat er uns in Soller, in Nettetal und mehrfach auch in Berndorf/Eifel erzählt.

Dem kleinen Mann mit dem verschmitzten Lächeln haben wir bei seinen leisen Erzählungen genau zugehört und seine wahre Größe erkannt.

Als Viersener Original war er Zeuge der Kriegsgeschichte vor Ort.

Wir danken für den gemeinsamen Weg mit ihm.

Fliegerwetter bei „Boelcke“

28.11.2017 Dieter Züll (DLWR) hatte geladen!

29 ausgesuchte, handverlesene Luftfahrtfans aus den Bereichen Polizei/Justiz/Finanzwesen/Eishockeyfans (Dieter ist Fahrer der deutschen National-Mannschaft) und natürlich Mitglieder des DLWR hatten die Möglichkeit einer ganztägigen Besichtigung des Fliegerhorstes Nörvenich.

Zu Oswald Boelcke:

Oswald Boelcke (* 19. Mai 1891 in Giebichenstein, Saalkreis; † 28. Oktober 1916 bei Bapaume, Pas-de-Calais, Frankreich) war einer der bekanntesten deutschen Jagdflieger im Ersten Weltkrieg. Er entwickelte mit der Dicta Boelcke die ersten Einsatzgrundsätze der Luftkampftaktik.
Das Taktische Luftwaffengeschwader 31 „Boelcke“ (TaktLwG 31 „B“), bis 30. September 2013 Jagdbombergeschwader 31 „Boelcke“, ist ein Traditionsgeschwader der Bundeswehr und gehört zu den ältesten fliegenden Einsatzverbänden der Luftwaffe. Vom 1. Oktober 2013 bis 4. Juli 2016 war das Taktische Luftwaffengeschwader 31 unter Einbeziehung der Taktischen Luftwaffengruppe „Richthofen“ auf dem Fliegerhorst Wittmund zum gleichen Datum, das größte Jet-Geschwader der Luftwaffe.[2] Seit dem 1. Juli 2015 ist das Geschwader dem Luftwaffentruppenkommando in Köln-Wahn unterstellt.

Das Geschwader fliegt den Eurofighter:

Der Eurofighter Typhoon ist ein zweistrahliges Mehrzweckkampfflugzeug, das von Rüstungsunternehmen in Deutschland, Italien, Spanien und Großbritannien gemeinsam entwickelt und gebaut wird. Wegen der turbulenten Entwicklungsgeschichte lief die Entwicklung zunächst unter dem Namen European Fighter Aircraft (EFA), später wurde die Bezeichnung in Eurofighter 2000 und schließlich in Eurofighter Typhoon geändert. In Österreich und Deutschland wird das Flugzeug oft nur Eurofighter genannt. Ursprünglich als Luftüberlegenheitsjäger gegen die Bedrohung des Warschauer Paktes entwickelt, wurde das Flugzeug nach dem Ende des Kalten Krieges an seine neue Aufgabe als Mehrzweckkampfflugzeug angepasst.

Zum Tagesablauf:

Eintreffen an der Hauptwache mit privat PKW. Dann wurden wir im Konvoi auf einen Parkplatz innerhalb des Geländes geleitet. Danach hochprofessionelles Briefing durch einen Oberstabsfeldwebel der Pressestelle. Nach der super Einweisung ging es per BW-Bus zur Wartungshalle der „EUROS“ Von einem Hauptfeldwebel der technischen Truppe bekamen wir hautnah das Flugzeug erklärt! Wer hat schon mal die Gelegenheit dazu, einen derartigen Kampf-Jet aus absoluter Nähe zu sehen? Durch eine Nebentür des Hangars kamen wir auf die Flight und hatten die Möglichkeit zwei Jets beim Landen zuzusehen! Der Sound ist schon gewaltig! Nach der Mittagspause in den Kantine (Casinos und UFFZ-Heime gibt es leider schon lange nicht mehr, was war das schon eine tolle Zeit)

Nach dem guten und preiswerten Mittagessen (Kein EPA wie beim Heer!) ging es zum Flugsimulator. Ein wahrlich beeindruckender Komplex!

Hier arbeiten im Kern ehemalige Soldaten der LW. Ein langgedienter ehemaliger Major der auf fast allen Maschinen der letzten Generationen der LW geflogen ist, machte eine Einweisung, die uns von seiner Professionalität voll überzeugt hat.

Der Simulator war für uns ein Beispiel, wie doch bei extrem veränderter Sicherheitslage unsere Piloten auf den Ernstfall vorbereitet werden „Wachsamkeit ist der Preis der Freiheit“ Nach der Einweisung in diesen Simulator gab es noch einen absoluten Höhepunkt! Der Start von fünf „EUROS“ in den wunderschönen Himmel über Nörvenich!

Danke Dieter Züll für die Organisation, und vielen Dank für die Kameraden der Luftwaffe vom Taktischen Luftwaffengeschwader 31.

Text und Fotos
Peter Ahlers (DLWR), Thomas Hohlbein (BW)
Quellen: Wikipedia

Kranzniederlegung am

Ehrenmal der Luftwaffe

Am 18. November 2017 fand am Ehrenmal der Luftwaffe in Fürstenfeldbruck, welches an die Toten der Luftwaffe und Luftfahrt erinnern soll, traditionell am Samstag vor dem Volkstrauertag die offizielle Kranzniederlegung statt. Durchgeführt von der Offiziersschule der Luftwaffe unter Leitung von Brigadegeneral Michael Traut, war es wieder eine ergreifende Zeremonie, bei der neben vielen Vertretern luftwaffenbezogener Verbände auch der Generalinspekteur der Luftwaffe Generalleutnant Karl Müllner zugegen war. Als Vertreter des Deutschen Luftwaffenrings e.V. waren vom Ortsverband Köln/Bonn die Kameraden Heinz-Michael Raby (rechts) und Heinz Spring angereist.

Für die beiden letztgenannten ein besonderes Erlebnis, erfolgte die Anreise von Köln-Wahn aus doch im bewährten Arbeitspferd der deutschen Lufttransportflotte, der C-160 Transall. Der Rückflug am Nachmittag war ein besonderes Highlight. War es doch möglich den Rückflug aus dem geräumigen Cockpit mitzuerleben und der Crew über die Schulter schauen zu dürfen.
Ein Erlebnis, welches bleibende Erinnerungen bescherte.
(Bilder und Text: Heinz-Michael Raby)

DLwR e.V. • BHV • 30. 09. 2017

Am Samstag, den 30. 09. 2017 fand in Weeze am Niederrhein die turnusmässige Bundeshauptversammlung unseres Verbandes statt. Der Tagungsort, das RAF Museum Laarbruch-Weeze, erwies sich als würdevoller und passender Ort für unsere BHV. Der bestehende Vorstand wurde einstimmig entlastet und auch wieder im Amt bestätigt. Den Abend liess man bei guten Gesprächen im Restaurant des Hotels „De Poort“ in Goch ausklingen. Am Sonntag, den 01. 10. 2017 folgte ein kleines Rahmenprogramm, mit Besuch der Kriegsgräbergedenkstätte in Weeze. Anschließend wurde dem Airborne Museum in Arnheim ein Besuch abgestattet, um danach die individuelle Heimreise anzutreten.

Der Bundesvorstand

 

Kovarska 9.9.2017

Unser Mitglied Günter Bennewitz überreicht eine Urkunde vom Deutschen Luftwaffenring e.V. zur Gratulation zum 20jährigen Bestehen des Museums der Luftschlacht über dem Erzgebirge.

Wie in jedem Jahr trafen sich Teilnehmer aus aller Welt um dieser „Luftschlacht“ zu gedenken.

Es ist Mittag, der elfte September Neunzehnhundertvierundvierzig.

Der Himmel über dem Kamm des Erzgebirges ist übersät mit Feuer, Fallschirmen und brennenden Trümmern explodierender Flugzeuge.
Viele, in großen Umdrehungen heulende Flugzeugmotoren, schießen von Bordwaffen, Resolut, mutig und entschlossen.
Verderben und Tod. Schreie des Grauens, stöhnen die Verletzten, schweigen der Toten.
So war die Luftschlacht am zweiten Montag im September des Jahres 1944 über dem böhmischen-sächsischen Erzgebirge. Zwanzig oder dreißig Minuten, und es blieben nur auf fünfzig zum Himmel steigende Rauchwolken die ersten und auf lange Zeit letzten, Denkmäler denen, für die Mut, Entschlossenheit und das Pflichtgefühl keine leeren Begriffe waren.
Zwanzig oder dreißig Minuten, in denen über achtzig junge Leben erloschen. In jedem von ihm war ein Stück Ikarus. Sie starben in einer großen Luftschlacht, die im Grunde genommen nur eine kurze Episode eines unsinnigen Krieges war. Zwanzig oder dreißig Minuten, die sich nie mehr wiederholen dürfen.

Das Museum berichtet über die Geschichte der Luftschlacht, welche am Montag dem 11.9.1944 mittags zwischen der 3. Bomberdivision der 8. USAAF und dem Jagdgeschwader 4 der deutschen Luftwaffe über dem Erzgebirge ausbrach.

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