News-aktuell

Aktuelles, nachdenkliches, witziges und skurriles rund um Luftwaffe und Militär sollte in diesem Bereich unserer Website zu finden sein.

Liebe Aussteller und Sammlerfreunde,

ich denke Ihr habt alle den Winterblues hinter euch und freut Euch hoffentlich auf

die Flugzeug-Teilebörse in  Speyer am 21.April.

Anmeldung bis spätestens am 31. März 2018.

Hier ein kleiner Vorgeschmack auf meiner aktualisierten Webseite :

www.classic-airparts.de

Viele Motoren und Teile von der letzten Teilebörse und Neues aus der großen Motorensammlung im Angebot.

Bei Interesse einfach nachfragen unter info@classic-airparts.de

viele Grüße – Peter Seelinger

„70. Jahre Berliner Luftbrücke“

Im Rathaus Spandau wurde am 24.01.2018 unter Anwesenheit von Bezirksbürgermeister Helmut Kleebank, dem Bürgermeister von der Gemeinde Faßberg sowie dem Kommandeur des technischen Ausbildungszentrums der Luftwaffe und Standortältesten Oberst von Harling der Startschuß zu den Feierlichkeiten „70. Jahre Berliner Luftbrücke“ gegeben.

Die hier eröffnete Ausstellung soll die über zwei Jahre andauernden Veranstaltungen und Aktivitäten zum Jahrestag der „Berliner Luftbrücke“ einleiten und begleiten. Auch wir haben dazu mit zahlreichen Kooperationspartner dementsprechende Veranstaltungen vorgesehen, die wir ihnen im weiteren Verlauf des Kalenderjahres bekanntgeben werden.

Förderverein Luftwaffenmuseum der Bundeswehr e.V.

Das Luftwaffenmuseum (MHM) stellt die Geschichte der militärischen Luftfahrt in Deutschland von ihren Anfängen bis zur Gegenwart dar und ordnet sie in den historischen Gesamtzusammenhang ein. Dies schließt die Behandlung der Luftkriegsoperationen gegnerischer Streitkräfte in den Weltkriegen gegen Deutschland und die Präsenz fremder Streitkräfte auf deutschem Boden nach 1945 ein.

Der Förderverein des Luftwaffenmuseums der Bundeswehr e.V. berät und unterstützt heute in verstärkter Form das Museum in vieler Hinsicht.

Kommunikation:

Förderverein des Luftwaffenmuseum
der Bundeswehr e.V.

Bundesgeschäftsstelle
Postfach 450 222 – 12172 Berlin
Tel: 030 / 811 07 69 – Fax: 030 / 3643 1198

RAF Museum Weeze hat ein „neues“ Flugzeug – Hawker Hunter

„The Eagle has landed“

…oder so ähnlich.

Es war ein langer Tag. Der erste Lkw kam ungefähr eine Stunde zu früh, der zweite Lkw etwa eine Stunde zu spät. So gerade vor Einbruch der Dunkelheit war alles abgeladen. Eigentlich sollten alle Teile ins Kino geschafft werden. Das haben wir wegen der fortgeschrittenen Zeit nicht mehr geschafft. Kommt morgen oder übermorgen.
Danke an alle, die unermüdlich geholfen haben, das Flugzeug zu entladen, aus den eigenen Reihen, aber auch von außerhalb. Hubert Bossmann mit seinem Manitu Radlader, der Bauhof, namentlich Robert Erretkamps und Paul Krüger und die Mitarbeiter der Training Base, Matthias Ziessow. Konrad Josten vom Handwerkerservice Josten. Klasse. Ohne euch hätten wir das nicht geschafft.

Nun wird es noch ein wenig dauern, bis alles montiert und lackiert ist.

Wir werden zeitnah berichten, ab wann das „Schmuckstück“ zu besichtigen ist.

Die Hawker Hunter ist ein einstrahliges Kampfflugzeug der Zeit des Kalten Krieges aus britischer Produktion. Im Einsatz war der Flugzeugtyp des Herstellers Hawker Siddeley ab 1954 hauptsächlich bei der Royal Air Force; sie wurde auch in andere Länder exportiert und war mit Erstflug 1951 das älteste noch aktive Kampfdüsenflugzeug der Welt, als die letzten Exemplare 2014 vom Libanon außer Dienst gestellt wurden.

Wintersohl sucht in jeder Kiste nach „wertvollen“
Relikten aus der Vergangenheit.

Wintersohl sortiert aus, was weggeworfen
wird und was nicht.

Die Reste der amerikanischen Kasernennutzer
liegen in den kleinsten Ecken.

Vom Flugzeug bis zum afrikanischen Sauzahn – Alles muss raus!

Penzing: Ein ganzes Geschwader wie das Lufttransportgeschwader 61 aufzulösen, ist eine Herkulesaufgabe. Wenn, wie in Penzing, auch noch die ganze Kaserne besenrein zu übergeben ist, wird die Aufgabe noch größer. Eine wichtige Frage: Wohin mit den Schätzen der Geschichte?

Von Feldtoiletten bis zum alten, roten Alarmtelefon des Gefechtsstands, von den Wrackteilen eines abgestürzten Weltkriegsfliegers bis zum Gesichtsschutz für amerikanische Boxer. Die Bandbreite der Kuriositäten ist unvorstellbar. Stabsfeldwebel Herbert Wintersohl entdeckt sie fast täglich in Kellern und auf Dachböden irgendwelcher Gebäude auf dem weitläufigen Fliegerhorstgelände.

Besuch vom Militärhistorischen Museum in Berlin-Gatow

Großes Lob hat Herbert Wintersohl, der oft zusammen mit Info-Meister Oberstabsfeldwebel Uwe Lenke auf Sichtungstour im Geschwader unterwegs ist, von Oberstleutnant Ralf-Gunter Leonhardt geerntet. „Wir können ruhigen Gewissens feststellen, dass nichts Wertvolles weggeworfen wird und wir so die historischen Dokumente und Objekte des Verbandes auch für zukünftige Generationen bewahren können“, sagt der Leiter des Militärhistorischen Museums am Flugplatz Berlin-Gatow nach seinem Besuch in Penzing. Das Museum versprach, bei der Auswahl der richtigen Objekte zu unterstützen und festzustellen, was aus der Sicht der Historiker erhaltungswürdig ist. „Im Zweifel packen Sie uns alles in eine Kiste, schreiben den Namen desjenigen drauf, der uns etwas dazu berichten kann und schicken es uns nach Berlin“, so Leonhardt weiter. Angesichts der großen Menge hadert Herbert Wintersohl aber trotzdem. „Man kann nicht alles aufheben“, so der erfahrene „Loadie“, wie die Ladungsmeister von ihren Kameraden genannt werden.

In der Zwischenzeit überlegt Herbert Wintersohl zusammen mit der Geschwaderführung, was wohl mit den Schrott-Teilen der in Österreich abgestürzten JU-88 passiert. Diese waren 70 Jahre nach dem Absturz durch den Rückgang des Gletschers aufgetaucht. „Unsere Hubschrauber haben sie per Außenlast geborgen und seitdem liegen sie bei uns im Keller“, erzählt der Stabsfeldwebel. Ein Nachkommando hat noch bis Ende September 2018 Zeit, das große Areal mit über 40 Gebäuden und Hallen besenrein zu machen. Was danach mit der Kaserne und den vielen unter Denkmalschutz stehenden Gebäuden passiert, hat das Bundesverteidigungsministerium noch nicht entschieden.

Quelle: Luftwaffe/Uwe Lenke
Autor: Max-Joseph Kronenbitter

Klicken Sie hier um Ihren eigenen Text einzufügen